Drei Schleifen in drei Starts

Die Erfolgsgeschichte  von Silvia Logemann geht weiter.

Vom 20. bis zum 22. Mai nahm sie am internationalen Turnier im niederländischen Roosendaal teil. Beim "PSC Den Goubergh" tratt sie bei einer FEI Dressurprüfung im Grad 1a an. In diesem höchsten Grad der Behinderung, die im Paradressursport kategorisiert wird, startet die 39-jährige Bernerin aufgrund ihrer MS-Erkrankung.

 

Wenige Wochen zuvor hatte sie nach erfolgreichen Starts auf dem internationalen Maimarktturnier in Mannheim die Ziele für den CPEDI*** Roosendaal hoch gesteckt: "Ich möchte versuchen, die 70%-Marke zu knacken!". Diese magische Grenze in der Bewertung sei schon länger ihr Traum. 

 

"Wir haben uns von Start zu Start gesteigert!", schreibt die Paradressurreiterin vom RuFV Berne stolz auf ihrer Facebookseite. ( Silvia Logemann Paradressur Grade 1a). In der Einlaufprüfung am Freitag reichten 68,406 % für den fünften Platz. Am Samstag erritt Silvia Logemann mit ihrem Fuchswallach Danjo den vierten Platz in der Pflichtaufgabe (68,043 %). Im dritten Start gelang der große Erfolg. In der selbst gestalteten Kür gelang der Sprung aufs Podest. 70,917 % bedeuteten den zweiten Platz am Sonntag.  

Der nächste Start von Silvia Logemann und "Danjo" ist für MItte Juni bei den  Deutsche Meisterschaften der Paradressur auf dem Gestüt Bonhomme (16.-19.06) geplant. 

Dieses Turnier ist zudem die zweite Sichtung für die Paralympischen Spiele in Rio 2016. Auf dessen Teilnahme hatten Logemann und Danjo lange hoffen dürfen, doch die Konkurrenz war voraussichtlich zu stark. "Wir wissen, woran wir weiter arbeiten müssen.", so die zielstrebige Reiterin vom Sturmvogel Berne. Die wichtigste Erkenntnis nach ihrem Start in Roosendaal bleibt: "Das Vertrauen zu meinem Pferd ist absolut wieder da!"

 

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