Weihnachtsfeier 2016

Um Punkt 18 Uhr eröffneten die "Voltis Berne" die Weihnachtsfeier ihres Vereins "Sturmvogel" Berne. Eine Mischung aus den fünf Nachwuchsgruppen der Voltigierabteilung eroberte die Bahn. Auf dem Rücken von zwei Pferden an der Longe stellten sie die Geschichte von Mogli und seinen Freunden im Dschungel dar. Abwechselnd zeigten der Bär "Balu", der Affe "King Loui" und der Panther "Baghira" ihr Können. Hinzu kamen eine Elefantenherde, Wölfe und die Affenbande die Moglis Weg aus dem Dschungel ins Menschendorf begleiteten. Die jungen Turnerinnen präsentierten vor den Augen des Publikums die eingeübte Show. "Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Papa das heute mal sehen konnte!", verriet eine junge Turnerin im Elefantenkostüm stolz.

Dem Disney-Showbild folgte eine märchenhafte Paarklasse zum Thema "Ritter und Burgfräulein". Zu Klängen des Märchenklassikers "Drei Nüsse für Aschenbrödel" ritten Eske Rowehl und Jessika Gärdes in aufwändigen Kostümen ihre Kür, mit der sie vor wenigen Wochen Drittplatzierte in Finale des Nachwuchs Pax-de-Deux des KRV Wesermarsch geworden waren. Routiniert blieben sie auf den eingeübten Linien und auch die anspruchsvolle Galopptour gelang fehlerfrei, ergänzt Alke Rowehl, die das Duo im Training unterstützt hatte.

Getreu dem märchenhaften Motto des Abends stürmten anschließend die Voltiteams "Rubin" und "Smaragd" auf ihren Besen die Halle. In der Welt von Harry Potter wird in der Sportart "Quidditch" um eine goldene Kugel namens "Schnatz" gekämpft. In Berne maßen sie auf dem Pferderücken ihre Kräfte. Am Ende hieß es dann Sieg für "Team Rubin", die für das Haus "Gryffindor" unterwegs waren. Die vielen Showelemente, die sich im Voltigiersport eindrucksvoll einbauen lassen, verdeutlichten den Zuschauern die Geschichte und wurden mit reichlich Applaus belohnt. Der erste Vorsitzende Dieter Logemann bedankte sich im Anschluss und betonte noch einmal, dass die "Voltis Berne" eine Bereicherung für den Reit- und Fahrverein seien. 

Den Abschluss des Showabends bildeten traditionell die Ponyspieler mit einem bunten Programm. Sie mischten Wettkampfspiele, wie das Becher- oder Sackspiel, mit Showelementen, wie dem Bockspringen oder einem Sprung vom Trampolin. Im Anschluss konnten Kinder aus dem Publikum Ponyreiten. Zu guter Letz verdunkelte sich die Reithalle und mit klingelnden Glocken kam der Weihnachtsmann auf einer Kutsche herein. Bevor seine Engel kleine Geschenke an die jüngsten Zuschauer verteilten, begrüßte er die Wartenden. "So viele tolle Gedichte habe ich lange nicht mehr gehört.", schmunzelte der Weihnachtsmann anschließend und versprach im nächsten Jahr wieder zu kommen. 

 

von Alke Rowehl

 

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